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Alex Franz Zehetbauer

BONAPPÉTITSIXSIXSIX

11.11.2025
Blickle Raum Spiegelgasse

work-in-progress
showing
Ein Narr braucht keine Bühne, nur ein Publikum. Er verdaut die Welt und spuckt sie wieder aus (vom einen oder anderen Ende). So (re)präsentiert er das Unbekannte, das Unkontrollierbare, das Abjektive. Er eröffnet einen Raum in dem man auf sein Bauchgefühl hören, sich auf die Bedeutung stürzen und über das Durcheinander lachen kann. Lieder können auftauchen, Objekte können hervorquellen, und nichts ist tabu. Der Narr ist frei.

Im Blickle Raum widmet sich Alex Franz Zehetbauer einer nächsten Phase der Erforschung der Rolle des Narren: Ein Erproben der Figur des archaischen Infragestellens und der Grenzüberschreitung und ein Pre-Showing seines neuen Solo-Stücks bonappétitsixsixsix. Der Narr tänzelt zwischen hierarchischen Ordnungen, unterläuft spielerisch das erlernte System, und erzeugt Freiräume in engen gesellschaftlichen Korridoren. Unangepasst und in nicht erwartbaren Wendungen entzieht er sich jedem logischen Algorithmus.