Stiftung

Die Ursula Blickle Stiftung wurde 1991 gegründet und fördert nationale wie internationale zeitgenössische Kunst. Sowohl namhafte als auch junge und aufstrebende Kurator_innen wurden in dieser Zeit eingeladen, unterschiedliche Projekte zu realisieren. Mit Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen sowie Tanz- und Performance-Abenden, aber auch anderen Veranstaltungsformaten, vermittelt die Stiftung zwischen den Inhalten der Kunst und einer interessierten Öffentlichkeit.


25 Jahre Stiftung
Nach 95 Ausstellungen in der renovierten Ölmühle im badischen Kraichtal, dem Sitz der Stiftung, begleitet von zahlreichen Künstler_innenbüchern und Katalogen, wurde 2015/2016 der 25jährige Ausstellungsbetrieb der Stiftung mit einer vierteiligen Ausstellungsreihe beendet. Der Jubiläumszyklus Parade – Torso – Tanz es – Non-finito zum Thema Körper und Bewegung, Raumempfinden und Tanz wurde von einem Kollektiv an Kurator_innen in den Stiftungsräumen in Kraichtal umgesetzt: Philip Bußmann, Maximilian Geymüller, Michael Hübl, Mario Kramer, Julian Gabriel Richter, Nicolaus Schafhausen, Claudia Slanar, Peter Weibel und Alfred Weidinger – sie alle zählen zu der vielfältigen Kurator_innenschaft, die über Jahre gemeinsam mit Ursula Blickle den international ausgezeichneten Ruf der Stiftung garantierte.

Mit Stolz und Dank sehe ich auf ein ebenso umfangreiches wie anspruchsvolles Programm zurück und bedanke mich an dieser Stelle bei allen, die diesen Weg begleitet haben!
Ursula Blickle


AB APRIL IN DEN STIFTUNGSRÄUMEN IN KRAICHTAL:
Ursula Blickle Lab
Das Ursula Blickle Lab will jungen Künstler_innen, Schriftsteller_innen und Designer_innen einen Raum bieten, um über ihre eigene Disziplin hinaus gemeinsam Projekte zu erarbeiten. Während des Arbeitsprozesses sollen im Austausch untereinander Ideen entstehen, die von klassischen Ausstellungs- konzepten abweichen, als 'work in progress' gezeigt und zur Diskussion gestellt werden. Das Ursula Blickle Lab nimmt im Frühjahr 2017 seine Arbeit auf. Alle Informationen zu dem neuen Konzept und zu geplanten Projekten finden sie ab April unter www.ursula-blickle-lab.de


AKTUELL LAUFEN FOLGENDE PROJEKTE IN WIEN:
Ursula Blickle Video Archiv – Blickle Kino
Das 2007 in Wien gegründete Ursula Blickle Video Archiv gilt als eines der wichtigsten Archive zur Videokunst mit dem Schwer- punkt auf den 1990er- und 2000er-Jahren. Das Belvedere/21er Haus hat das Archiv 2013 in Kooperation mit der Ursula Blickle Stiftung und der Universität für angewandte Kunst Wien überarbeitet, erweitert und online gestellt.
Das Onlineangebot bietet digitalisierte Künstler_innenvideos,
die jederzeit per livestream zu sehen sind: www.ursulablicklevideoarchiv.com
Sichtungsstationen im Research Center des Belvedere bieten den unmittelbaren Zugriff auf circa 2.500 Videos von mehr als 600 nationalen und internationalen Künstler_innen. Ausgewählte Arbeiten und neueste Zugänge werden regelmäßig im Blickle Kino im 21er Haus in Wien gezeigt:
www.21erhaus.at/de/21er-haus/blickle-kino

Blickle Raum Spiegelgasse
Mit der jüngsten Initiative der Stiftung, dem Blickle Raum in der Wiener Spiegelgasse, werden verstärkt performative und diskursive künstlerische Formate gefördert.

Und so wird es auch 2017 spannend – bleiben Sie über die Homepage oder den Newsletter informiert!


Kurator_innen 1991-2016
Daniel Birnbaum
Margrit Brehm
Yilmaz Dziewior
Robert Fleck
Ursula Frohne
Hans Gercke
Maximilian Geymüller
Siegfried Gohr
Gérard A. Goodrow
Andreas Hapkemeyer
Matthias Herrmann
Martin Hochleitner
Gianni Jetzer
Christian Katti
Udo Kittelmann
Mario Kramer
Dirk Luckow
Chuz Martínez
Gerald Matt
Vanessa Joan Müller
Michael Neff
Ulrich Pohlmann
Cristina Ricupero und Fabian Marti
Dieter Roelstraete
Lukasz Ronduda
Nicolaus Schafhausen
Fabian Schöneich
Katja Schroeder
Claudia Slanar
Bettina Steinbrügge
Florian Waldvogel
Peter Weibel
Alfred Weidinger
Peter Weiermair
Michal Wolinski